Hypnose

Was kann Hypnose leisten, wenn man mit dem Rauchen aufhören will?

Mit Willenskraft aufzuhören ist zäh, weil das Rauchen gar nicht dort sitzt, wo der Wille arbeitet. Die Hypnose nach OMNI geht an die Ursache der Gewohnheit, und von dort löst sie sich leichter, als die meisten glauben.

Wer mit dem Rauchen aufhören will, kämpft meist gegen die eigene Willenskraft und verliert, weil die Gewohnheit tiefer sitzt, im Unterbewusstsein. Genau dort arbeitet die Hypnose nach OMNI. Sie umgeht den prüfenden Verstand und geht mit der Methode Regress to Cause und Fix it an die Ursache, an das, wofür die Zigarette einmal eingesprungen ist. Ist dieser Grund gelöst, verliert der Griff zur Schachtel seinen Sinn, ganz ohne den täglichen Kampf gegen das Verlangen. Wie viele Sitzungen es braucht, hängt vom Anliegen ab; oft beginnt die Veränderung schon in der ersten.

Die meisten haben es schon mit Willenskraft versucht, oft mehr als einmal, und kennen den Punkt, an dem der Vorsatz nachgibt. Das liegt nicht an zu wenig Disziplin. Der Wille gehört zum wachen Verstand, und der steuert nur einen kleinen Teil von dem, was wir tun. Das Rauchen sitzt woanders, im Unterbewusstsein, das über Jahre gelernt hat, in welchem Moment die Hand nach der Schachtel greift. Solange dort die alte Gewohnheit läuft, kommt sie zurück, sobald die Aufmerksamkeit nachlässt. Die Hypnose nach OMNI setzt genau an dieser Stelle an, und deshalb trägt sie weiter als ein guter Vorsatz.

Warum hält Aufhören mit Willenskraft so selten?

Weil die Willenskraft am falschen Ort arbeitet. Sie gehört ja zum bewussten Verstand, der plant, abwägt und sich etwas vornimmt. Dieser Teil ist klein, vielleicht ein Zehntel dessen, was uns wirklich steuert. Der große Rest ist das Unterbewusstsein, und dort liegen die Gewohnheiten, die Gefühle und das Bild, das wir von uns selbst haben. Das Unterbewusstsein arbeitet wie ein Programm, das abläuft, ohne zu fragen, und es hält an dem fest, was es kennt. Dazwischen sitzt ein prüfender Wächter, den OMNI den kritischen Faktor nennt. Er lässt neue Überzeugungen nur schwer durch, weil sie nicht zum Gewohnten passen, und an ihm reibt sich jeder Vorsatz auf. Erfahrungsgemäß ist das der Grund, warum der zehnte Anlauf so aussichtslos wirkt wie der erste. Es liegt also nicht an mangelnder Stärke. Das Werkzeug greift nur nicht tief genug.

Was macht die Hypnose nach OMNI anders?

Sie umgeht den kritischen Faktor. In der Hypnose tritt der prüfende Verstand für eine Weile beiseite, und die Veränderung erreicht die Ebene, auf der die Gewohnheit wirklich läuft. Das ist kein Schlaf und keine fremde Kontrolle. Sie hören die ganze Zeit mit, erinnern sich hinterher an alles und behalten das letzte Wort. Was sich ändert, ist der Zugang. Zum ersten Mal lässt sich dort ansetzen, wo das Rauchen sitzt. OMNI ist dabei eine strukturierte Methode mit fester Ausbildung und eigener Zertifizierung, entwickelt von Gerald F. Kein aus der Schule von Dave Elman und heute in über achtzig Ländern unterrichtet. Das hebt sie von der üblichen Raucherhypnose ab, die dem Unterbewusstsein von außen bloß gute Ratschläge zuruft. OMNI geht an die Wurzel und arbeitet dort, wo die Gewohnheit entstanden ist.

Was heißt „Regress to Cause und Fix it”?

Der Grund, den man sich selbst nennt, „sie beruhigt mich”, ist selten der wahre. Meist ist die Zigarette irgendwann für etwas anderes eingesprungen, für einen Moment für sich, für ein Gefühl von Sicherheit, für Zugehörigkeit. Bei dem einen war es der erste Zug mit sechzehn, der dazugehören ließ, bei der anderen die Zigarette, die nach einer schweren Zeit für zehn Minuten Ruhe stand. Solange dieser Grund unberührt bleibt, findet die Gewohnheit immer wieder einen Weg zurück. OMNI arbeitet darum ursachenorientiert. Regress to Cause und Fix it heißt: In der Hypnose geht die Begleitung dem Gefühl nach, das den Griff trägt, zurück bis zu der Situation, in der die Verknüpfung entstanden ist, und löst sie dort. Von heute aus, mit dem Blick des Erwachsenen, verliert die alte Szene ihr Gewicht. Ist dieser Grund einmal gelöst, hat der Griff zur Schachtel nichts mehr, woran er sich halten kann. Das ist der Unterschied zwischen Aufhören und Aufgehörthaben.

Wie läuft eine Session ab?

Am Anfang steht das Gespräch, und es ist wichtiger, als es klingt. Wir schauen, worum es geht, was Sie erreichen wollen und in welchen Momenten der Griff kommt. Dieses Vorgespräch trägt einen großen Teil des Erfolgs, weil es Erwartung, Vertrauen und Klarheit schafft, bevor die eigentliche Arbeit beginnt. Dann führt die Begleitung Sie in die Hypnose und arbeitet an der Ursache, und am Ende steht das Bild eines Alltags, in dem die Zigarette schlicht nicht mehr vorkommt. Danach kommen Sie zurück ins Hier und Jetzt. Wer mag, nimmt Techniken der Selbsthypnose mit und übt sie zu Hause, denn am Ende ist jede Hypnose Selbsthypnose, und Sie führen die Arbeit selbst weiter. Ein Anliegen lässt sich oft in der ersten Session von zwei bis vier Stunden bearbeiten; wie viele es braucht, hängt vom Anliegen ab.

Was bleibt, wenn der Grund gelöst ist?

Kein Verzicht, den man sich täglich abringen muss. Wer den Grund für das Rauchen auflöst, muss das Nichtrauchen nicht durchhalten, es stellt sich ein. Viele beschreiben es als das Ausbleiben eines Gedankens, der jahrelang selbstverständlich war. Der Kaffee schmeckt, das Auto fährt, die Pause ist eine Pause, und die Hand greift nach nichts mehr.

Was gewinnt man mit dem Aufhören?

Zuerst das Offensichtliche. Geld, das nicht mehr in Rauch aufgeht, und Zeit, die keine Pause mehr für den nächsten Zug einplant. Dann das Feinere. Die Kleidung riecht nach nichts mehr, das Auto ebenso, und der Morgen beginnt ohne das erste Ritual. Wer lange geraucht hat, unterschätzt, wie viel Aufmerksamkeit die Schachtel jeden Tag gekostet hat, das ständige Prüfen, ob noch genug da ist, das Planen um rauchfreie Orte herum. Diese stille Daueraufgabe fällt weg. Was bleibt, ist ein Stück Alltag, das wieder einem selbst gehört.

Häufige Fragen

Gebe ich in der Hypnose die Kontrolle ab?

Nein. Sie bleiben die ganze Zeit ansprechbar, bekommen alles mit und entscheiden selbst, wie weit Sie gehen. Das Bild der willenlosen Person auf der Bühne hat mit dieser Arbeit nichts zu tun.

Wie viele Sitzungen braucht es?

Oft beginnt die Veränderung schon in der ersten Session; wie viele es braucht, hängt vom Anliegen ab. Wie fest die Gewohnheit sitzt, ist von Mensch zu Mensch verschieden, und wenn eine zweite sinnvoll ist, sagen wir das offen.

Muss ich selbst aufhören wollen?

Ja. Die Hypnose nimmt Ihnen den Entschluss nicht ab, sie macht ihn tragfähig. Sie arbeitet mit Ihnen und mit dem Willen, den Sie ohnehin schon mitbringen.

Ich habe es schon so oft versucht, bringt das überhaupt noch etwas?

Gerade dann. Die vielen Anläufe waren keine verlorene Zeit, sie haben gezeigt, dass Willenskraft allein die Gewohnheit nicht erreicht. Die Hypnose setzt an einer anderen Stelle an, und darum steht ein neuer Versuch auf einem festeren Fundament als alle vorherigen.

Nehme ich dann nicht zu?

Zunehmen kommt meist daher, dass die Zigarette einfach durch Essen ersetzt wird. Ist die Ursache gelöst, für die sie einmal einsprang, braucht es diesen Ersatz nicht. Genau darauf zielt die Arbeit an der Wurzel, statt eine Gewohnheit gegen die nächste zu tauschen.

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