Stand der inhaltlichen Prüfung: · Grundlage: Ablaufbeschreibung der Anwendung und wiederkehrende Fragen aus dem Fit Call; kein Studienbeleg, weil der Beitrag das Empfinden schildert und keine Wirkung.
Eine Kryolipolyse beginnt mit einem festen Zug, wenn der Aufsatz die Hautfalte einsaugt und hält. In den ersten Minuten folgt eine Kälte, die brennen oder stechen kann und für viele der unangenehmste Teil ist. Sobald die Stelle durchgekühlt ist, wird sie taub, und den größten Teil der Kühlzeit spürt man wenig. Deutlich wird es noch einmal am Ende, wenn der Aufsatz abgenommen und die kalte, feste Stelle wieder durchgeknetet wird. In den Tagen danach sind eine Rötung, ein taubes Gefühl und eine leichte Schwellung an der Stelle normal.
Am unangenehmsten ist die erste Viertelstunde. Der Aufsatz zieht die Hautfalte ein und hält sie fest, dann kommt die Kälte, und die brennt ein paar Minuten lang. Danach wird die Stelle taub, und die restliche Kühlzeit spüren Sie kaum etwas. Deutlich wird es erst wieder am Ende, wenn der Aufsatz abgenommen wird.
Was passiert im ersten Moment, wenn der Aufsatz greift?
Er saugt die Hautfalte ein und hält sie unter festem Zug, wie ein kräftiges Kneifen, das nicht nachlässt. Der Aufsatz arbeitet mit Unterdruck. Er zieht das Polster zwischen zwei Kühlplatten und presst die Falte dort fest. In den ersten Sekunden spannt und zieht es, als würde die Haut gepackt und gehalten. Für manche ist genau dieser Zug ungewohnter als die Kälte danach. Er bleibt die ganze Zeit bestehen, weil der Aufsatz die Falte halten muss, damit die Kälte sie erreicht. Nach den ersten Minuten tritt er in den Hintergrund. Das Gefühl in der Stelle lässt dann ohnehin nach.
Wie fühlen sich die ersten Minuten Kälte an?
Kalt und mit jeder Minute unangenehmer, oft als Brennen oder Stechen. Die Platten kühlen die eingezogene Falte herunter, und der Körper meldet das deutlich, bevor er sich daran gewöhnt. Es kann ziehen, prickeln, sich anfühlen, als läge etwas sehr Kaltes fest auf der Haut. Für viele ist das der Teil, den sie am ehesten unangenehm nennen. Wie stark er ausfällt, ist verschieden. An einer dünnen, empfindlichen Stelle ist die Kälte deutlicher zu spüren als an einem dicken Polster.
Wann lässt das Gefühl nach?
Sobald die Stelle durchgekühlt ist, wird sie taub, meist nach fünf bis zehn Minuten. Die Kälte betäubt die feinen Nerven in der Haut. Was eben noch gebrannt hat, wird stumpf und fern. Von da an spüren Sie den Aufsatz kaum, den Zug nur noch als dumpfen Druck. Genau dieser Umschlag ist der Grund, warum der unangenehme Teil vorn liegt und nicht die ganze Zeit anhält. Die Stelle fühlt sich an wie eingeschlafen, wie ein Fuß, auf dem man zu lange gesessen hat.
Wie ist die Zeit, während die Stelle taub daliegt?
Ruhig und ereignislos, denn den größeren Teil des Termins sitzen oder liegen Sie, während der Aufsatz an der Stelle arbeitet. Sie lesen am Telefon, trinken etwas oder machen die Augen zu. Die betäubte Stelle meldet sich kaum. Ab und zu ein dumpfer Druck oder ein leichtes Ziehen. Manche finden diese Zeit langweilig, kaum jemand anstrengend. Wer mehrere Stellen nacheinander machen lässt, sitzt entsprechend länger.
Was passiert, wenn der Aufsatz abgenommen wird?
Dann wird es noch einmal deutlich, weil die kalte, feste Stelle wieder warm und durchblutet wird. Die Falte, die eben zwischen den Platten saß, fühlt sich fest und wie gefroren an. Im Anschluss knetet man sie mit den Händen durch; diese Massage gehört zur Anwendung. Für viele ist dieses Wiedererwärmen der zweite unangenehme Moment. Kurz und deutlich, oft ein brennendes Kribbeln, während das Gefühl zurückkommt. Es dauert nur wenige Minuten. Danach bleibt ein taubes, manchmal wundes Gefühl, das über Stunden nachlässt.
Was ist in den Tagen danach normal?
Eine Rötung, ein taubes Gefühl und eine leichte Schwellung an der Stelle, die über Tage bis Wochen zurückgehen. Die Haut kann sich anfangs empfindlich oder fester anfühlen als daneben. Manche spüren ein Ziehen oder Kribbeln, wenn das Gefühl zurückkehrt, ähnlich wie beim Wiedererwärmen direkt nach der Session. Das gehört zum normalen Verlauf. Was davon normal ist und wann etwas ärztlich abzuklären wäre, steht ausführlicher im Text über den Ablauf einer Session.
Grenzen
Wie sich eine Session anfühlt, lässt sich nur ungefähr beschreiben, weil das Empfinden von Mensch zu Mensch und von Stelle zu Stelle verschieden ist. Der eine nennt die Kälte am Anfang schlimm, die andere kaum der Rede wert. An einer empfindlichen Stelle wie dem Doppelkinn ist mehr zu spüren als an einem dicken Polster am Bauch. Dieser Text schildert den gewöhnlichen Verlauf; Ihr eigener kann davon abweichen. Ob eine Anwendung für Sie überhaupt in Frage kommt, sagt er nicht; das hängt an Gründen, die mit dem Gefühl nichts zu tun haben.
Unsere Einschätzung
Das Gefühl ist der kleinste Teil der Frage, ob sich eine Session lohnt. Unangenehm ist vor allem die erste Viertelstunde, und der Rest vergeht ruhig; wer das vorher weiß, erschrickt weder über die Kälte noch über den Zug am Anfang. Verglichen mit einem Eingriff, der Schnitt und Erholungszeit verlangt, bleibt hier ein überschaubarer Termin, nach dem die meisten weitermachen wie zuvor. Was am Ende zählt, entscheidet sich nicht an diesem Termin, sondern in den Wochen und Monaten danach. Wer wissen will, ob die Anwendung zu ihm passt, sucht die Antwort besser bei den Gründen, die dafür oder dagegen sprechen. Das Gefühl allein trägt diese Entscheidung nicht.
Häufige Fragen
Tut eine Kryolipolyse weh?
Unangenehm ist vor allem die erste Viertelstunde, richtige Schmerzen sind es für die meisten nicht. Der Zug des Aufsatzes und die Kälte am Anfang können ziehen, brennen oder stechen. Sobald die Stelle taub ist, lässt das nach, und den Rest der Zeit spürt man wenig.
Wie lange dauert der unangenehme Teil?
Meist die ersten fünf bis zehn Minuten, bis die Stelle durchgekühlt und taub ist. Danach bleibt das Gefühl stumpf, bis der Aufsatz abgenommen wird. Beim Wiedererwärmen am Ende wird es noch einmal kurz deutlich.
Kann ich während der Anwendung etwas tun?
Ja, den größten Teil der Zeit sitzen oder liegen Sie und können am Telefon lesen, trinken oder die Augen schließen. Die betäubte Stelle stört dabei kaum. Nur am Anfang und am Ende ist mehr zu spüren.
Warum ist das Ende noch einmal unangenehm?
Weil die kalte, feste Stelle danach wieder durchgeknetet wird und das Gefühl zurückkehrt. Dieses Kneten gehört zur Anwendung und dauert nur wenige Minuten. Viele beschreiben es als kurzes, brennendes Kribbeln.
Was spüre ich in den Tagen nach der Session?
Häufig eine Rötung, ein taubes oder empfindliches Gefühl und eine leichte Schwellung an der Stelle. Das geht über Tage bis Wochen zurück. Bleibt es ungewöhnlich stark oder kommen Schmerzen dazu, gehört das ärztlich abgeklärt.